Neulich traf ich meinen alten Freund Waldemar Windbeutel (WW). Ein Technikfreak. Er schilderte mit Begeisterung: „Wir können Fundament für die Windräder Von 25m Durchmesser und 10m Tiefe gießen, je nach dem, auch Pfahlfundamente bis 30m tief in den Boden rammen. 3000m³ Beton, ok, etwas weniger, 100t Stahl muss auch hinein. Moderne 4-achsige LKW-Betonmischer liefern 10m³. Der 30t-Diesel kann leider bei 10% Steigung nicht voll beladen werden sonst läuft der Beton hinten heraus. Es müssen also nur 300-400 LKW-Lieferungen in den Odenwald gebracht werden. Pro Windrad. Alles kein Problem. Dafür legt man breite asphaltierte Wege an. Fockenbusch/Stillfüssel sind zwar ausgewiesene FFH-Gebiete, aber wir machen das so, dass weder Mensch noch Tier etwas merken. Den Kran für die Betonelemente, um den Turm zu stapeln, stellen wir locker in den Wald. Tieflader bringen die Teile auf die 500m hohen Bergrücken. Und das Zeug hält ewig. An der Atlantikküste stehen die Bunker auch noch. Wer denkt da an Rückbau. Gras drüber“. Das ist doch übertrieben !? So mein Einwand. WW: „Sei nicht so kleinlich in diesem Geschäft macht man das so. Da sind fast alle Prognosen wie Wirtschaftlichkeit, Windhöffigkeit und Windstärke zu optimistisch. Unsere Politiker und Entscheider kennen sich damit bestens aus. Hochinteressant wenn man in die Details geht. Es gibt schon Windräder mit einer Narbenhöhe von 150m gesamt 240m hoch. Ohne Getriebe. Die bisherigen haben noch welche und viele müssen  nach 8-10 Jahren ausgetauscht werden. Das kostet im Moment noch ca. 350000€ aber die Technik ist schon geil. Was wir so alles können in unseren Wäldern. Ich bin begeistert“. Mich macht es traurig, antwortete ich ihm. Als wir uns verabschiedeten sagte er noch: „Lass uns mal die wirtschaftliche Seite von unserem Freund Ronny Raffke erklären. Der sagt ein tolles Geschäft – ohne Risiko.

Das nächste mal.