In einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes heißt es, dass negative Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen auch bei Schalldruckpegeln unterhalb der Hörschwelle nicht ausgeschlossen werden können. Windkraftanlagen gehören zu den größten Industrieanlagen unserer Zeit, die Infraschall erzeugen und kilometerweit streuen.

Infraschall, das sind weitgehend unhörbare Luftschwingungen (Druckschwankungen) mit sehr tiefen Frequenzen unter 100 Hertz. Diesen Schwingungen werden Anwohner von Windkraftanlagen permanent ausgesetzt.

Die ärztlichen Erfahrungen mit existierenden Windkraftanlagen zeigen, dass ca. 20% der Anwohner durch Infraschall negativ in Mitleidenschaft gezogen werden. Obwohl zum Teil gar nicht hörbar kann Infraschall Menschen um den Verstand bringen: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Migräne, Schwindel, Übelkeit, Burn-Out-Symptome, Angstzustände, Herz-Kreislauf-Probleme, Tinnitus . . .

Wen und wie es die Bürger im Ulfenbachtal treffen wird, das kann heute keiner vorhersagen und dies will auch niemand wirklich wissen. Deshalb kämpfen wir gegen unkalkulierbare Gesundheitsrisiken, die die geplanten Windkraftanlagen auf den Höhenrücken über dem Tal mit sich bringen würden.

Es folgt eine informative Reportage über Infraschall von Spiegel TV Magazin aus dem Jahr 2015 sowie ein Erfahrungsbericht einer Familie aus Unterfranken.

Spiegel TV Magazin, 7.6.2015

Erfahrungsbericht der Familie Fuhrmann, eine Veranstaltung der BI Gegenwind Sindelbachtal, 8.3.2015