Lautstark werden die BI Gegenwind Siedelsbrunn und Gegenwind Ulfenbachtal am Donnerstag, den 23. Juni bei der ENTEGA AG in Darmstadt ihren Unmut über die auf dem Stillfüssel geplanten Windkraftanlagen zum Ausdruck bringen. Zuvor demonstrieren die BIs vor dem Landratsamt in Heppenheim.

Die Realisierung des geplanten Projektes mit 6 Windkraft-Industrieanlagen würde eine massive Naturzerstörung auf dem Höhenrücken „Toter Mann“ und „Stillfüssel“ mit sich führen. Seltene, bei uns noch heimische Tierarten wie der Schwarzstorch, der Rotmilan, der Wespenbussard oder Fledermäuse wären stark bedroht. Ferner ginge von den geplanten Anlagen ein erhöhtes Risiko für unser Trinkwasser aus. Mit Lärm- und Lichtverschmutzung, Infraschall sowie Schattenwurf und optischer Bedrängung würden die direkten Nachbarn in Schönmattenwag, Straßburg, Seckenrain und Siedelsbrunn schwer beeinträchtigt und geschädigt werden.

Dass Windkraftanlagen in unseren windschwachen Gebieten gesamtwirtschaftlich und ökologisch keinen Sinn ergeben, ist eine Erkenntnis, die immer deutlicher zum Vorschein tritt. Es geht bei dem Projekt „Stillfüssel“ wie auch bei anderen in unserer Region vornehmlich um das rücksichtslose Abschöpfen von immensen Subventionen (EEG Umlage), die wir als Steuerzahler und Stromkonsumenten Tag für Tag zahlen, im Moment ca. 24 Mrd. EURO pro Jahr, Tendenz stark steigend.

Wir fordern die Bürger des Überwaldes auf,
der ENTEGA AG und ihren Windkraftplänen
die „Rote Karte“ zu zeigen.

Unterstützt das Vorhaben, steht auf und kommt mit!

Wenn bei uns das erste Windrad steht, dann ist es zu spät und es werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viele, viele folgen.