Im Wochenrhythmus tritt der Darmstädter Energiekonzern Entega mit falschen Aussagen und Behauptungen an die Öffentlichkeit. Kunden und Bürger sollen mit Halb- und Unwahrheiten über Windenergie besänftigt und blind gemacht werden: Versorgung von 14.000 Haushalte mit 5 Stillfüssel-Windkraftanlagen, Inbetriebnahmetermine der Anlagen, “ der Wind stellt uns keine Rechnung“ . . .

Ein Tiefpunkt stellte der ungeheuerliche Versuch der Entega Vorstandsvorsitzenden Marie-Luise Wolff dar, auf Ex-Landrat Dr. Matthias Wilkes Einfluss zu nehmen und Druck auszuüben, dass dieser sich von der Gegenwind-Bewegung im Odenwald doch besser distanzieren solle. Auch wenn sich das heute noch nicht beweisen lässt kann man doch vermuten, dass der Entega-Konzern  ähnlich „drückende Einflussnahme“ auf Politiker und Beamte in den letzten Wochen und Tagen des Jahres 2016 – vor der Blitz-Genehmigung durch das RP Darmstadt – ausübte.

Obwohl nun 3 Anlagen auf dem Stillfüssel stehen, ist bisher nach unseren Informationen kein Strom vom Stillfüssel geflossen. Am 31. Januar  – kurz vor Monatsschluß??? – drehte sich für mehrere Stunden die WKA 1. Im Talkessel von Schönmattenwag konnte man erstmals Erfahrungen mit der „neuen Nachtruhe“ machen.  Das Windrad brummte so grässlich, dass man sich an Dauerfluglärm durch Militärmaschinen erinnert fühlte. Wehe, wenn dann erst einmal  tatsächlich 5 WKA laufen sollten. Seit 1. Februar herrscht Stillstand auf dem Stillfüssel. Aus den Steckdosen der 14.000 Haushalte kommt jetzt Kohlestrom oder Atomstrom. Das wurde von der Entega doch anders versprochen.

Wir kämpfen weiterhin gegen

  • den Irrweg „Windenergieanlagen in  windschwachen Wäldern“ und der damit verbundenen Natur- und Umweltzerstörung
  • eine irrsinnige „Energiewende“, die wie geplant physikalisch nicht zu realisieren ist und damit keine Wende ist, sondern das Werk von Sonnen- und Windenergie-Lobbyisten
  • gegen die Machenschaften des Entega-Konzerns, der auf dem Stillfüssel ökologisch und gesamtwirtschaftlich sinnlose Anlagen baut- nach Auffassung der Bürgerinitiativen mit widerrechtlicher Genehmigung.

Die Bevölkerung des Überwaldes und des gesamten Odenwaldes ist eingeladen, die Gegenwind-Aktionen zu unterstützen. Die erste Demonstration in 2018 findet am 15. Februar in Wald-Michelbach statt. Wir treffen uns um 18:00 Uhr an der Ecke Schulstraße / Ludwigstraße